Wir Menschen legen immer mehr Wert auf unsere Ernährung. Die Nachfrage von biologisch angebauten Nahrungsmitteln wird immer größer. Frisch zubereitet, selber kochen, das alles wird immer wichtiger. Und wenn es dann zu Kosmetik kommt, wollen wir uns wirklich immer noch die „Tiefkühlpizza“ auf unsere Haut schmieren? Die Haut ist unser größtes Organ. Täglich sind wir mit über 4000 Chemikalien in Kontakt, die nichts in unserem Körper zu suchen haben. Auch wenn die Folgen nicht sofort sichtbar sind, können sich Inhaltsstoffe aus Pflegeprodukten, die wir auf die Haut auftragen in unseren inneren Organen anlagern und zu langfristigen Schädigungen führen. Selbst in vielen Naturkosmetika sind bedenkliche Zutaten, wie bestimmte Alkohole, um Keime und Bakterien zu töten, damit die Produkte lange haltbar sind. Wir haben uns entschieden, frische Kosmetik herstellen zu wollen. Unsere Produkte sind maximal sechs Monate haltbar und dafür kostbar – für deine Haut und deinen ganzen Körper. Sie ist wie eine frisch zubereitete Mahlzeit für deine Haut. Und hier sind alle Zutaten, die wir nutzen, sowie ein paar Informationen dazu.

Kokosöl:

Kokosöl wird aus dem getrockneten Kernfleisch der Kokosnuss, Kopra genannt, hergestellt. Hauptanbaugebiete sind die Philippinen, Indonesien und Indien. Das Kokosöl hat viele positive Eigenschaften für den Körper. Es ist antibakteriell durch einen hohen Laurinsäuregehalt und enthält Aminosäuren, Vitamin E, Mineralstoffe und Spurenelemente. Es spendet Feuchtigkeit, ist revitalisierend und kann die Regeneration der Haut bei zum Beispiel Falten, Pickeln, Neurodermitis und Schuppenflechte unterstützen. Das Kokosfett ist bis zu 25 Grad fest. Wird es stärker erwärmt, verflüssigt es sich. Daher sollten unsere Körperbutter und Deocreme am besten unter 25 Grad gelagert werden. Trennen sich unsere Produkte wegen Hitze, kann man diese aber ganz leicht wieder aufrühren und danach kühler stellen.

Aloe Vera:

Der Aloe Vera Saft wird aus dem Markfilet der Aloe Vera barbadensis miller gewonnen, welche als die wirkungsvollste der rund 300 Aloe Vera Pflanzenarten gilt. Dieser Saft enthält viele Wirkstoffe, darunter zahlreiche Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, Aminosäuren, ätherische Öle sowie die schmerzstillende Salicylsäure. Das Gel der Pflanze kühlt und hilft bei Hautirritationen, Verbrennungen und Juckreiz und Insektenstiche. Dank seiner antibakteriellen Wirkung können Wunden schneller heilen. Aloe Vera ist bekannt dafür, dass es viel Feuchtigkeit spendet und die Haut bei der Regeneration unterstützt.

Shea Butter:

Shea Butter ist das aus der Kariténuss gewonnene Pflanzenfett des, im Volksmund genannten, afrikanischen Butterbaumes. Diese Butter hat unter anderem einen sehr hohen Anteil an Vitamen E, Beta-Karotin und Allantoin. Das ganz besondere an der Shea Butter ist das natürlich vorkommende Allantoin. Es hat wundheilende, entzündungshemmende und zellregenerierende Eigenschaften. Dazu reguliert Shea Butter den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, ist rückfettend und wirkt beruhigend.

Pentylenglykol:

Pentylenglykol ist ein zweiwertiger Alkohol, der Feuchtigkeit bindet und gleichzeitig antimikrobiell wirkt. Dieser Alkohol trocknet selbst in höherer Dosierung nicht die Haut aus und dank seiner sehr guten Verträglichkeit sind Sensibilisierungen der Haut nahezu ausgeschlossen. Wir haben uns bewusst für eine gesunde Alternative der Haltbarmachung entschieden. Aufgrund der beiden Funktionen von Pentylenglykol, die antimikrobielle Wirkung und als Feuchthaltemittel, ist dieser Alkohol nicht als Konservierungsstoff in der Kosmetikverordnung aufgeführt und wir können sagen, das wir unsere Körperbutter „frei von Konservierungsstoffen“ herstellen. Dazu kommt, dass wir uns für die „grüne Variante“ von Pentylenglykol entschieden haben. Im Standardverfahren wird dieser Alkohol synthetisch hergestellt. Seit einiger Zeit gibt es diesen Alkohol auch auf der Grundlage von Zuckerrohrresten und Maisspindeln basierend. Das verringert immens den ökologischen Fußabdruck und passt perfekt zu unserer Philosophie von Nachhaltigkeit und Natürlichkeit.

Maisstärke:

Maisstärke wird aus geschälten Maissamen gewonnen. Die Maispflanze speichert die Stärke als überschüssige Energiereserve in ihrem Gewebe. In der Kosmetik wird Maisstärke z.B. in Puder oder zur Stabilisierung von Emulsionen eingesetzt. Maisstärke absorbiert Feuchtigkeit sowie Öle und hinterlässt ein weiches und beruhigendes Hautgefühl.

Natron:

Natron ist umgangssprachlich für Natriumhydrogencarbonat oder Natriumbicarbonat. Natron hat einen alkalischen pH-Wert, das heißt es ist basisch. Damit kann Natron die Säuren auf Körper und Haaren binden und neutralisieren. Unangenehme Körpergerüche entstehen meistens durch Schweiß und Bakterien auf der Haut. Schweiß wird von Bakterien zersetzt, welche währenddessen unangenehme Gerüche produzieren. Aber Bakterien oder auch Pilze, so wie Fußpilz, benötigen einen sauren Nährboden, um zu überleben. Durch das Neutralisieren der Säuren durch das Natron wird den Bakterien der Nährboden genommen. Hierdurch kann man mit Natron unangenehmem Schweiß ideal entgegenwirken. Denn Natron bindet und neutralisiert unangenehme Gerüche und sorgt so für Frische. Natron kann die Körperpflege unterstützen, da es antibakteriell ist und desodorierend wirkt.

Ätherische Öle:

Ein wichtiger Hinweis: Bestimmte ätherische Öle sind in höheren Konzentrationen nicht geeignet für schwangere & stillende Frauen, Babys & Kleinkinder. Dies gilt auch für Risikogruppen wie Asthmatiker, Allergiker und Epileptiker. Wenn Du unsicher bist, informiere Dich, vorab der Benutzung unserer Produkte, bei deinem Arzt. Für unsere Produkte verwenden wir nur naturbelassene und biologisch angebaute ätherische Öle.